TOP Ö 2: Gewährung eines Zuschusses zu den Kosten für die Renovierung der Karnevalssäule

Beschluss: Abstimmungsergebnis: mehrheitlich beschlossen

Abstimmung: Ja: 8, Nein: 4, Enthaltungen: 0

Beschluss:

Da sich die Karnevalssäule anlässlich des Jubiläums des Komitees Heinsberger Karneval im nächsten Jahr in einem repräsentativen Zustand befinden soll und auch  regelmäßig Treffpunkt für Stadtführungen ist, wird beschlossen, dem Ex-Stadtprinzenclub für die Renovierung der Karnevalssäule einen Zuschuss in Höhe von 50 % der Kosten, also 748,50 €, zu gewähren. Der Zuschuss wird nach Durchführung der Arbeiten und Vorlage der Rechnung ausgezahlt.


Vor Eintritt in den Tagesordnungspunkt erklärten sich der Vorsitzende Krichel und s. B. Back für befangen und nahmen im Zuhörerbereich Platz.

 

Anschließend übernahm der stellvertretende Vorsitzende Rütten den Vorsitz für den Tagesordnungspunkt 2.

 

Der Ex-Stadtprinzenclub beantragt mit Schreiben vom 03.08.2016 die Übernahme der Kosten für die Renovierung der Karnevalssäule.  Gemäß  Kostenvoranschlag belaufen sich die Kosten auf insgesamt 1.497,02 €.

 

Information zur Karnevalssäule

Die Ex-Stadtprinzen im Komitee Heinsberger Karneval beantragten nach längerer Planung im Jahre 1996 die Erlaubnis zur Errichtung eines Karnevalsdenkmals und die Bereitstellung einer entsprechenden Grundstücksfläche zur Aufstellung des Denkmals in der Innenstadt. Der Kulturausschuss der Stadt Heinsberg beschloss daraufhin am 21.11.1996 einstimmig, als Aufstellort die Fläche in der Fußgängerzone, wo das Karnevalsdenkmal heute platziert ist, zur Verfügung zu stellen.  Auf diesem Denkmal sind die Vereinswappen der im Komitee Heinsberger Karneval zusammengeschlossenen Vereine sowie die Namen der ehemaligen  Stadtprinzenpaare angebracht. Die Kosten für die Anfertigung des Karnevalsdenkmals wurden seinerzeit von den Antragstellern  getragen. Dies war Voraussetzung für die Bereitstellung der Fläche. Bis heute angefallene Reinigungs- und kleinere Unterhaltungsmaßnahmen wurden von den Antragstellern übernommen.

 

 

Nach Erläuterungen der Verwaltung erfolgte eine Aussprache und Diskussion der Fraktionen.

 

Sachverständiger Bürger Hawinkels teilte mit, dass an die um die Karnevalssäule aufgestellten Absperrgitter regelmäßig Fahrräder befestigt werden und dadurch  die freie Sicht auf die Karnevalssäule, vor allem bei Stadtführungen, behindert wird. Er regte an zu prüfen, ob die Aufstellung von zusätzlichen Fahrradständern in der Nähe möglich wäre. 

 

Stv. Mispelbaum regte an, die Absperrgitter mit Hinweisschildern  “Bitte keine Fahrräder anlehnen ” zu versehen.