TOP Ö 1: Straßenbenennungen im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 71 „Heinsberg-Wohnen Plus“

Beschluss: Abstimmungsergebnis: einstimmig beschlossen

Beschluss:

Im Bereich des Bebauungsplan Nr. 71 „Heinsberg – Wohnen Plus“ erhalten die Planstraßen 1 – 6 folgende Straßenbezeichnungen:

 

Planstraße 1 - Propst-Krüppel-Straße,

Planstraße 2 - Pfarrer-Fuchs-Straße,

Planstraße 3 - August-Lentz-Weg,

Planstraße 4 - Heinrich-Koulen-Weg,

Planstraße 5 - Wilhelm-Steckel-Weg,

Planstraße 6 - (in Erweiterung) Robert-Bosch-Straße.

 

 


Die Planstraßen im Bereich des Bebauungsplanes Nr. 71 „Heinsberg – Wohnen Plus“ sowie die verlängerte Robert-Bosch-Straße  werden in Kürze fertig gestellt sein.

 

Für die Planstraße 1 wird die Bezeichnung Propst-Krüppel-Straße vorgeschlagen. Wilhelm Krüppel (1904 – 1993) hatte das Amt des Propstes in Heinsberg von 1951 bis 1979 inne. Er war der Wiederaufbauer des Heinsberger Selfkantdomes nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Angehörigen haben ihr Einverständnis zur Straßenbenennung erteilt.

 

Die Planstraße 2 sollte in Erinnerung an den evangelischen Pfarrer Arthur Fuchs (1913 – 2005), der den Bau der Christuskirche forcierte und begleitete, die Bezeichnung Pfarrer-Fuchs-Straße erhalten. Er war Initiator des Baues der sog. „evangelischen Siedlung“, die die Bezeichnung Martin-Luther-Straße trägt. Diese Siedlung wurde auf Grund einer Wohnungsnot in den 1950er Jahren geschaffen. Die Angehörigen haben ihr Einverständnis zur Straßenbenennung erteilt.

 

Für die Planstraße 3 wird die Bezeichnung August-Lentz-Weg vorgeschlagen. Studienrat August Lentz (1897 – 1977) war ein vorbildlicher Heimatpfleger und Mitgründer des Kreisheimatmuseums in Heinsberg. Gemeinsam mit Wilh. Josef Spehl wurde August Lentz zum Motor einer sich neu belebenden Heimatbewegung. Sie schufen im Jahre 1925 den ersten Heimatkalender des damaligen Kreises Heinsberg. Im Jahre 1968 wurde August Lentz für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Die Angehörigen haben ihr Einverständnis zur Straßenbenennung erteilt.                                                      

                                                                                                                                

Für die Planstraße 4 wird die Bezeichnung Heinrich-Koulen-Weg vorgeschlagen. Heinrich Koulen (1852 – 1922) war ein bedeutender Heinsberger Bildhauer. Seine Werke u. a. in Heinsberg sind die im Sommer 1916 geschaffene Nagelfigur „Eiserner Johann“, der Marienaltar in der St. Gangolf Kirche Heinsberg, das Triumphkreuz, der Maria Hilf- und Taufaltar, die Bänke des Mittelschiffs, die Kreuzigungsgruppe im Pfarraltar, die Mariensäule etc.. Hinsichtlich der vorgesehenen Namensbezeichnung waren Angehörige nicht mehr zu ermitteln.

 

Für die Planstraße 5 wird die Bezeichnung Wilhelm-Steckel-Weg vorgeschlagen. Wilhelm Steckel war Erbauer der Heinsberger Lourdes-Grotte des Kirchberges, benannt nach dem gleichnamigen französischen Wallfahrtsort. Die Einweihung erfolgte im Jahre 1911. Hinsichtlich der vorgesehenen Namensbezeichnung waren Angehörige nicht mehr zu ermitteln.

 

Die Planstraße 6 stellt die Erweiterung der bereits bestehenden Robert-Bosch-Straße dar.